Es beginnt unspektakulär. Ein Dorf in den französischen Ardennen, kaum 300 Einwohner, Wälder, Felder, ein paar verstreute Häuser. Leitungswasser – selbstverständlich. Bis zu jenem Moment, in dem Behörden plötzlich warnen: Nicht mehr trinken. Nicht mehr kochen. Nicht einmal für Babynahrung verwenden. Der Grund sind Stoffe, die kaum jemand kennt und die doch längst überall sind: PFAS. Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen – sogenannte „Ewigkeitschemikalien“.
Im Fall von Villy, über den der Saarländische Rundfunk berichtet, erreicht die Belastung einen Extremwert. Messungen zeigen Konzentrationen, die ein Vielfaches der zulässigen Grenzwerte betragen. In ganz Frankreich gilt der Ort inzwischen als Negativrekord. Das Wasser, einst selbstverständlich, wird zum Risiko. Und die Frage, die sich dort stellt, ist längst keine lokale mehr: Wie konnte es so weit kommen – und wie viele Orte in Europa stehen vor einem ähnlichen Problem?
Unsichtbare Gefahr: Wie PFAS im Wasser uns still vergiften
Das Wasser, einst selbstverständlich, wird zum Risiko. Und die Frage, die sich dort stellt, ist längst keine lokale mehr: Wie konnte es so weit kommen – und wie viele Orte in Europa stehen vor einem ähnlichen Problem?
5/3/2026- Deutschland
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