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„Oster-Abzocke“: So nutzen Konzerne eine gesetzliche Lücke schamlos aus

Die Expert*innen von Foodwatch Österreich zeigen, wie Konzerne zu Ostern die Konsumenten abzocken.

3/29/2024
  • Checks & Tests
  • Konsumentenschutz
  • Österreich
„Oster-Abzocke“: So nutzen Konzerne eine gesetzliche Lücke schamlos aus

Vor kurzem wurde der große Schokohasen-Check veröffentlicht, der zeigt, wo man besser nicht zugreift, will man Tierleid, Kinderarbeit und Naturzerstörung vermeiden. Jetzt kommt ein weiterer Aspekt dazu, auf den Foodwatch Österreich aufmerksam macht. Denn eine gesetzliche Lücke ermöglicht den Konzernen, dass sie bei Oster-Süßigkeiten die Konsumenten regelrecht „abzocken“, wie die Expert*innen meinen.

Worum geht es konkret? Normalerweise müssen bei allen Lebensmitteln in den Supermärkten die Vergleichspreise zu 100 Gramm angegeben werden. So kann man auf einen Blick erkennen, welche Produkte tatsächlich billiger oder teurer sind. Eine wichtige Entscheidungsgrundlage für viele Menschen, die sich von unterschiedlichen Packungsgrößen und schrillen Ankündigungen nicht blenden lassen möchten.

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Ein konkretes Beispiel für die Oster-Abzocke
55 Prozent teurer – nur aufgrund der Verpackung!

 Doch genau diese Regelung gilt nicht bei Saisonware, also auch nicht bei Oster-Süßigkeiten. Das zeigen die Konsumentenschützer*innen von Foodwatch Österreich auch gleich eindrücklich anhand mehrerer Beispiele. So ist die „Kinder Schokolade“ von FERRERO um satte 18 Prozent teurer, nur weil sie als „Oster Riesentafel“ daherkommt. Noch drastischer ist nur der „Die Besten Nussmix“ in Eiform, der 55 Prozent teurer ist.
nullFoodwatch Österreich
Noch ein Beispiel
Man sollte sich also gut überlegen, ob man auf die österliche Plastik-Verpackung so viel Wert legt, dass man bereit ist einen deutlichen Aufschlag hinzulegen. Und Foodwatch fordert von der Bundesregierung: „Schließen Sie die Lücke und sorgen dafür, dass höhere Preise einfach erkennbar sind! Wir fordern die Supermärkte auf, auch bei Saisonware wie Osterprodukten die Grundpreise anzugeben. Wir Konsument*innen haben ein Recht auf Transparenz!“


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