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      Glyphosat in Nudeln: Diese Spaghetti sollten gemieden werden

      Ein neuer Test bei Nudeln zeigt, wo sich Spuren von Glyphosat finden lassen. Ein erschreckendes Ergebnis.

      7/8/2021
      • Ernährung
      Glyphosat in Nudeln: Diese Spaghetti sollten gemieden werden

      Man könnte fast den Eindruck gewinnen, dass bei jedem Lebensmittel-Test am Ende eine böse Überraschung rauskommt. Auf jeden Fall trifft das auf die aktuelle Untersuchung von Nudeln durch Öko-Test zu. Zwanzig Marken wurden unter die Lupe genommen und im Labor analysiert. Diesmal ging es den Testern auch darum herauszufinden, ob sich noch Spuren von Pestiziden in den Nudeln finden. Immerhin werden die teils hochgiftigen Spritzmittel in weiten Teilen Europas noch im großen Stil beim Anbau von Getreide eingesetzt.

      Und siehe da: In ganzen 12 von 15 der untersuchten Spaghetti-Produkte aus konventioneller Erzeugung konnten Spuren von Glyphosat nachgewiesen werden. Das Pestizid, das als mutmaßlich krebserregend gilt und daher in mehreren Ländern verboten werden soll, findet sich demnach in fast allen konventionellen Pasta-Erzeugnissen. Anders sieht es bei den Bio-Produkten aus, sie sind alle frei von Spuren des Unkrautvernichtungsmittels. Sie erhalten eine Empfehlung im aktuellen Test und können ruhigen Gewissens konsumiert werden.

      Unter den Produkten, von denen Öko-Test rät genauer hinzuschauen, finden sich übrigens nicht nur die Eigenmarken von REWE, ALDI und Kaufland. Auch die Nudeln des italienischen Herstellers Barilla enthalten demnach das potentiell gesundheitsschädliche Pestizid. Gänzlich abgeraten wird zudem von den "Gut & Günstig"-Nudeln bei Edeka und den Spaghetti von Penny. Es lohnt sich also genauer zu hinterfragen, was wirklich in der Packung steckt. Denn schöne Worte in der Werbung sind das eine, wenn sich aber Pestizide in den Nudeln finden, dann wird eine Grenze überschritten. Das gesamte Ergebnis kann käuflich bei Öko-Test erworben werden.



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