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Gegen Insektenmehl & Laborfleisch: Bauern kündigen weitere Proteste an

In Frankreich, in den Niederlanden und in Deutschland kam es in den vergangenen Wochen und Monaten zu teils großen Bauernprotesten, zigtausende Landwirte beteiligten sich daran

2/5/2024
  • Schweiz
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Gegen Insektenmehl & Laborfleisch: Bauern kündigen weitere Proteste an

In Frankreich, in den Niederlanden und in Deutschland kam es in den vergangenen Wochen und Monaten zu teils großen Bauernprotesten, zigtausende Landwirte beteiligten sich daran. Auch in Italien ist die Stimmung mittlerweile aufgeheizt, protestiert wird aber auch in Spanien, Griechenland und sogar in der Schweiz, nur in Österreich ist die Lage recht ruhig. Mal fuhren sie mit ihren Traktoren in die Landeshauptstädte und legten den Verkehr lahm, mal trafen sie sich in Gemeinden zu spontanen Versammlungen.

Die Verärgerung ist groß und von den Themen her so unterschiedlich, dass es nicht verallgemeinert werden kann. Grundsätzlich richtet sich der Protest aber gegen die gesetzlichen Bestimmungen, die vor allem aus der Europäischen Union kommen – strengere Umweltauflagen zum Beispiel. Es geht genauso um weitreichendere Beschränkungen des Einsatzes von Pestiziden, wie um das geplante Mercosur-Abkommen, bei dem europäische Bauern sich der spottbilligen Konkurrenz aus Brasilien und Argentinien gegenübersehen.

Es geht aber auch um Veränderungen im Lebensmittel-System insgesamt, wenn etwa gegen die Zulassung von Insektenmehl oder Laborfleisch gekämpft wird. Hier versuchen Landwirte zu erreichen, dass neue Technologien und Verfahren nicht Einzug halten, fühlen sie sich doch in ihrer Existenz bedroht. Dass der Protest sich gegen Regierungen, nicht aber gegen die allmächtige Handelskonzerne richtet, das sorgt bei Konsumenten vielfach für Verwunderung. Vielleicht ist es aber nur noch eine Frage der Zeit, bis die Konzerne adressiert werden.


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