Seit Jahren kritisieren Expert*innen die fragwürdige Herkunft von brasilianischem Rindfleisch, und doch wurden und werden nach wie vor Millionen Kilo davon Jahr für Jahr in die Europäische Union importiert. Auch in Österreich werden tausende Kilo davon jährlich verkauft. Über Großhändler und Supermärkte findet das Fleisch seinen Weg auf die Teller der heimischen Konsumentinnen und Konsumenten, manchmal sogar undeklariert.
Denn das Fleisch ist im Einkauf teilweise so günstig, trotz der weiten Reise, dass es unter dem Marktpreis von heimischem Rindfleisch liegt. Eine Schlüsselrolle bei der Verteilung der dubiosen Ware nehmen die Handelskonzerne ein, die bekanntlich die Nachfrage maßgeblich dadurch beeinflussen können, ob sie etwas offensiv bewerben, es besonders günstig abgeben oder gar im Rahmen von Aktionen regelrecht verschleudern.
Wir haben bei den österreichischen Händlern nachgefragt - und haben erstaunliche Rückmeldungen erhalten. Dabei zeigt sich, dass manche ihrer Verantwortung nachkommen, während andere den Kopf in den Sand stecken. Jetzt die exklusive Reportage lesen!
Rindfleisch aus Brasilien: Österreichische Großhändler pfeifen auf Boykott
Wir haben bei den österreichischen Händlern nachgefragt - und dabei erstaunliche Rückmeldungen erhalten. Dabei zeigt sich, dass manche ihrer Verantwortung nachkommen, während andere den Kopf in den Sand stecken. Die ganze Reportage.
1/25/2022- Landwirtschaft
- International
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- Ernährung

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