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Reis im Test: 2 von 23 Produkten sollten besser nicht konsumiert werden

Reis ist ein Grundnahrungsmittel und wird in allen möglichen Variationen und Marken in Supermärkten angeboten. Der VKI hat 23 Produkte unter die Lupe genommen – 2 sind dabei durchgefallen.

7/9/2024
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Reis im Test:  2 von 23 Produkten sollten besser nicht konsumiert werden

Der Verein für Konsumenteninformation hat in Zusammenarbeit mit der Arbeiterkammer Steiermark verschiedene Angebote und Anbieter von Reis getestet und untersucht. Eine Auswahl von 23 Langkornreis-Produkten wurde dabei auf Schadstoffe und allgemeine Standards untersucht, neun Produkte waren aus gekennzeichneter Bio-Haltung. Ebenso wurde auf die Herkunft und den Preis näher eingegangen.

Die meisten Produkte stammen aus dem europäischen Raum, genauer gesagt aus Italien oder Österreich, da Langkornreis kaum noch aus dem nicht-europäischen Ausland importiert wird und sich bei uns großer Beliebtheit erfreut. Der europäische Anbau, nämlich mit der trockenen Methode, unterscheidet sich stark vom traditionellen Reisanbau in Asien, der viel intensiver und wasserhaltiger ist.

Heimischer Reis deutlich teurer, aber frei von Arsen & Cadmium

Erstere Methode erlaubt zwar den Anbau in weit mehr Gebieten, jedoch ist dieser mit mehr Aufwand (Unkraut entfernen etc.) verbunden – zugleich sind die Erträge beim Nassanbau weitaus höher. Dies spiegelt sich im Preis wider, denn die Produkte aus Österreich sind die mit am Abstand teuersten aus der gesamten Auswahl. Im Vergleich zeigt sich dies sehr deutlich: Während der durchschnittliche Preis beim Trockenreis knapp 15 Euro pro Kilogramm beträgt, ist dies bei Nassreis etwas unter drei Euro.

Besonderes Augenmerk galt der Untersuchung von Schadstoffen, die im Reis sein können. Sie finden ihren Weg entweder über die Bewässerung oder
den Boden in die Pflanzen und nehmen diese auf. Darunter befinden sich giftige Schwermetalle wie Cadmium und Arsen sowie Pestizide oder Mittel zur Begasung der Pflanzen, die das Wachstum fördern können bzw. zur Schädlingsbekämpfung dienen.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass sich Schimmelpilze respektive deren Gift im Reis befinden. Bei allen Reisprodukten aus Nassanbau wurden sehr geringe Spuren von Arsen und Cadmium gefunden, die laut Testung nicht im gefährlichen oder schädlichen Bereich sind. Einzig in den Produkten aus Österreich wurden weder Arsen noch Cadmium nachgewiesen.

Ergebnisse: 14 Produkte „sehr gut“, 2 fallen durch

Alles in allem wurden 14 Produkte mit „sehr gut“ bewertet, vier waren gut und drei entsprachen dem Durchschnitt der Anforderungen. Zwei Produkte fielen bei den Tests durch – zum einen der „Spitzen Langkornreis“ von ORYZA wegen starken Rückständen eines Begasungsmittels und der „Langkorn Beilagenreis“ von SO-FRÖHLICH wegen hoher Konzentration von Pestizidrückständen. Sie wurden mit „weniger zufriedenstellend“ bzw. „nicht zufriedenstellend“ bewertet.

Sowohl der VKI als auch die AK Steiermark raten daher ab, diese beiden Produkte zu konsumieren. Vor allem wurde die Empfehlung ausgesprochen, den Reis vor dem Kochen nochmal zu waschen und so etliche Schadstoffe noch zu entfernen. Von den meisten getesteten Reissorten geht keine Gefahr für Gesundheit und Leben aus, besonders positiv fielen die Bio-Produkte aus Österreich auf. Alle Details zum Check gibt es im „Konsument“ entgeltlich zu lesen.


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