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      Offengelegt: Die Schattenseiten von E-Autos

      Im Vergleich zu fossil betriebenen Autos haben elektrische Pkw eine bessere Ökobilanz. Das macht E-Autos mit Lithium-Ionen-Akku aber nicht zur eierlegenden Wollmilchsau.

      9/5/2021
      • International
      • Klima
      • Umwelt
      Offengelegt: Die Schattenseiten von E-Autos

      Wir können nicht weiterhin Benzin und Diesel verbrennen, als gäbe es kein Morgen mehr – das ist klar. Das E-Auto mit Lithium-Ionen-Akku wird da gerne als ultimative Lösung angepriesen. Als wichtiger Beitrag zum Klimaschutz fließen attraktive Förderprämien gesponsert von Steuerzahler*innen und der Industrie an die kaufwilligen Privathaushalte. Dass die Zahl der Elektroautos in Österreich und EU-weit steigt, ist also kein Wunder. Die Anschaffung eines Neuwagens ist jetzt keine Klimasünde mehr, sondern ein Akt von Umweltaktivismus und bringt individuelle Mobilität ohne CO²-Ausstoß. Der Strom wird im Idealfall autark von der eigenen Photovoltaik-Anlage am Dach produziert. Tatsächlich ergibt die CO₂-Bilanz des ADAC, so wie viele weitere Studien und Berechnungen auch, dass der CO₂-Nachteil der Batterieautos, der vor allem bei der Herstellung entsteht, je nach Akkukapazität, ab Fahrleistungen von 50.000 bis 100.000 Kilometern ausgeglichen wird. Das klingt alles zu schön, um wahr zu sein? Ist es auch.

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