Der Name „Schweighofer“ ist in der Umweltschutz-Szene bekannt und berüchtigt, immerhin wurden dem Holzkonzern in den Jahren 2015 und 2016 dubiose Machenschaften in Polen und Rumänien vorgeworfen. Inzwischen firmiert der Konzern unter dem Namen „HS Timber“, scheint aber nach wie vor in der Kritik zu stehen.
Wie die „Heute“ berichtet, übt eine slowakische Initiative heftige Kritik an der Vorgehensweise des österreichischen Unternehmens, auch Holz aus dem Nationalpark zu verarbeiten. Und zwar nicht vor Ort, sondern im hunderte Kilometer entfernten Werk in Rumänien. Doch nicht nur dieser Umweg ist das Problem, so die Initiative:
„Sie dokumentiert seit Jahren die ihrer Ansicht nach unnötigen und übertriebenen Abholzungen in geschützten Waldgebieten der Slowakei und hegt den Verdacht, dass auch gesunde Waldflächen unter dem Vorwand der Schädlingsbekämpfung kahlgeschlagen werden, um Geschäfte mit dem Holz zu machen.“
Mehr Infos gibt’s hier.
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