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„Man fühlt sich betrogen“: Heftige Konsumentenkritik an BILLA-Produkt

Der Schutz von Umwelt und Klima ist in aller Munde, auch die großen Handelskonzerne haben versprochen ihren Beitrag zu leisten.

3/29/2023
  • Österreich
  • Konsumentenschutz
  • Ernährung
„Man fühlt sich betrogen“: Heftige Konsumentenkritik an BILLA-Produkt

Der Schutz von Umwelt und Klima ist in aller Munde, auch die großen Handelskonzerne haben versprochen ihren Beitrag zu leisten. Bei BILLA liest man dazu etwa „Nachhaltiges Handeln ist für uns kein Trend, sondern ein wesentlicher Teil unserer Geschäftsstrategie.“ Das klingt gut, doch wie sieht es damit in der betrieblichen Praxis aus? Dass BILLA selbst bei seinen Eigenmarken, also dort, wo er als Produzent fungiert und wirklich 100 Prozent Einfluss nehmen kann, auf Palmöl & Co setzt, darüber haben wir bereits berichtet.

Dass der milliardenschwere österreichische Satellit des deutschen REWE-Konzerns aber auch bei der Verpackung enttäuscht, das ist neu. Dabei werben sie mit „Raus aus Plastik“ und der Reduktion von Verpackungsmaterial. Eine aufmerksame oekoreich-Leserin hat uns kürzlich ihr Erlebnis mit einem BILLA-Eigenmarken-Produkt mitgeteilt. Erst zuhause ist sie nach dem Erwerb von Garnelen draufgekommen, dass die Hälfte der Packung leer ist. Abgesehen von der Platzverschwendung, ist das natürlich auch ein Umwelt- und Klimafaktor.

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Das Produkt des Anstoßes
Ein offensichtlicher Widerspruch

Denn hier wird eindeutig deutlich mehr Plastik verbraucht, als es für dieses Produkt notwendig wäre. Auch Transport- und Lagerkapazitäten werden vergeudet. Alles nur für den Anschein, dass mehr drin wäre, als es wirklich ist? „Man fühlt sich betrogen“ schreibt uns die Leserin und man kann die Enttäuschung nachvollziehen. Wir haben beim BILLA-Konzern nachgefragt, denn wir wollten wissen, wie das Unternehmen diesen so offensichtlichen Widerspruch erklärt. Auch wenn es nicht logisch ist – vielleicht gibt es einen Grund dafür?

Leider verweigert der Konzern nach wie vor die Beantwortung unserer Anfragen und schlägt damit der interessierten Öffentlichkeit ins Gesicht. Viel Geld wird für Werbung und offenkundige Greenwashing-Kampagnen ausgegeben, die Zeit, um eine ganz simple Frage zu beantworten, die möchte man sich offenbar nicht nehmen. Damit können wir nur davon ausgehen, dass es sich hier um platte Geschäftemacherei handelt. Offenbar möchte man hier einen Eindruck erwecken, der dann nicht gehalten wird. Schade!


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