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      Klagsfonds eingerichtet: oekoreich rüstet sich gegen Einschüchterungsklagen

      Eine Täuschung nach der anderen wird von oekoreich offengelegt. Die Übeltäter sind zumeist große multinationale Nahrungsmittel-, Handels- und Industriekonzerne.

      9/6/2021
      • Österreich
      Klagsfonds eingerichtet: oekoreich rüstet sich gegen Einschüchterungsklagen

      Eine Täuschung nach der anderen wird von oekoreich offengelegt. Die Übeltäter sind zumeist große multinationale Nahrungsmittel-, Handels- oder Industriekonzerne, die sich gerne hinter kleinen österreichischen Unternehmen verstecken. Diese besitzen sie entweder über Schachtelkonstruktionen, damit sie in der Öffentlichkeit die wahre Eigentümerschaft verschleiern können, oder kontrollieren sie durch totale wirtschaftliche Abhängigkeit.

      Seit dem Start im April 2021 hat oekoreich bereits dutzende Fälle aufgezeigt, bei denen Konsument*innen vorsätzlich getäuscht wurden. In so manchen Vorstandsetagen rumort es bereits gewaltig und einige Konzerne wälzen gegenwärtig Pläne, wie sie unsere Arbeit künftig behindern können. Darauf bereiten wir uns jetzt vor. Denn wir haben nicht vor uns von den milliardenschweren Multis einschüchtern zu lassen.

      Einschüchterungsklagen abwehren

      Vor kurzem wurde daher in der Gemeinwohlstiftung COMÚN ein eigener Klagsfonds eingerichtet und mit einer fünfstelligen Summe erstdotiert. Die exakte Höhe bleibt aus strategischen Gründen ungenannt. Damit können Einschüchterungsklagen, wie sie Konzerne gerne einsetzen um Kritiker*innen mundtot zu machen, abgewehrt werden. Doch das reicht uns nicht, denn wir wollen nicht in eine Position der Defensive kommen.

      Deswegen sollen mit dem Klagsfonds künftig auch offensive Rechtsmittel gegen jene eingesetzt werden, die nachweislich Lug und Betrug an Konsument*innen begehen oder unterstützen. Wir wollen damit den Spieß umdrehen: Nicht jene, die Kritik üben, sollen sich fürchten müssen – sondern diejenigen, die den Raubbau an der Welt begehen und sich an Tierleid, Naturzerstörung und Bauernsterben bereichern.

      Jede Spende macht uns stärker

      Bislang ist es leider so, dass die Profiteure der Zerstörung über so gewaltige Geldmittel und politischen Einfluss verfügen, dass sich kaum jemand traut sich mit ihnen anzulegen. Entsprechend sehen nicht nur die Gesetze, sondern auch die öffentlichen Debatten aus. Damit sich das endlich ändert, müssen wir ein Gegengewicht errichten. Erst wenn sich die Vielen zusammenschließen und Einspruch erheben, wird sich was ändern.

      Wer uns dabei unterstützen möchte, kann sich nun persönlich beteiligen. Denn der Klagsfonds verfügt ab sofort auch über ein eigenes Konto in der Gemeinwohlstiftung COMÚN. Jede Spende macht uns stärker und ermöglicht uns noch effektiver gegen die Skrupellosigkeit der Konzerne vorzugehen. Setzen wir ihnen gemeinsam Grenzen, sorgen wir für mehr ökologische und soziale Gerechtigkeit in der Welt:

      Empfänger: Gemeinwohlstiftung COMÚN
      Verwendungszweck: Klagsfonds
      IBAN: AT31 2011 1839 3960 9206
      BIC: GIBAATWWXXX

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