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Baumsterben: Lage im Waldviertel „apokalyptisch“

Die Worte könnten dramatischer nicht sein, die Bilder untermauern aber den Eindruck.

12/3/2022
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Baumsterben: Lage im Waldviertel „apokalyptisch“

Die Worte könnten dramatischer nicht sein, die Bilder untermauern aber den Eindruck, der von der Expertin im Gespräch mit Puls4 vermittelt wird. Dem Waldviertel, einem Gebiet mit über 4.500 Quadratkilometer Fläche und über 220.000 Bewohner*innen, sieht man die Krise an, unter der die waldreiche Region aktuell leidet. Klimawandel, Dürre, Schädlinge und Abholzung haben dazu geführt, dass der Wald unter Druck ist.

Ein jahrzehntelanger Fokus auf den Fichtenanbau hat dazu geführt, dass ganze Wälder jetzt kollabieren würden, so die WWF-Expertin. Denn die Fichte, von der Holzindustrie wegen ihres geraden Wachstums und der guten Verwertbarkeit geschätzt, kämpft mit dem Klimawandel – und seinen Folgen. Auch der Befall mit dem Borkenkäfer, der nur die Fichte angreift, haben in den letzten Jahren zu massiven Schäden in den Wäldern geführt.

Die Herausforderung der Zukunft sei, dass man befallene bzw. geschädigte Flächen nicht einfach abholzt und erneut mit Fichten bepflanzt, sondern einerseits Holz auch gezielt im Wald liegen lasse, andererseits mit Mischwäldern aufforstet. Das sei zwar um einiges aufwändiger und kostenintensiver, würde aber langfristig vor einem Austrocknen des Bodens schützen. So wie bisher könne es jedenfalls nicht weitergehen.


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