Damit hatte der milliardenschwere Möbelkonzern IKEA wohl nicht gerechnet: Statt in der Öffentlichkeit für sein neues „ökologisches Haus“ am Wiener Westbahnhof gefeiert zu werden, sah er sich mit Protesten und Kritik konfrontiert. Dutzende Medien, bis hin zu BBC und CNN, dokumentierten den Widerstand gegen die plumpe Nachhaltigkeitsinszenierung anlässlich der Eröffnungsfeierlichkeiten der neuesten Filiale in Österreich.
Unter dem Motto „Außen hui, innen pfui“ hatte die Bürger*innen-Initiative für ein Lieferkettengesetz die Besucher*innen der Eröffnung des neuen Standorts und die Medien über die Machenschaften des schwedischen Konzerns informiert. Denn entgegen dem aufwendig inszenierten „grünen“ Image von IKEA, basiert das Geschäftsmodell des Konzerns auch auf der Verwendung von Holz aus illegalem Raubbau, wie ein neuer Investigativbericht nun belegt.
Neuer Bericht deckt auf: So zerstört IKEA den Urwald in Europa für billige Möbel
Ein neuer Investigativbericht zeigt, wie IKEA sich am ökologischen Raubbau in Rumänien bereichert. Exklusive Einblicke hinter die "grüne" Fassade des milliardenschweren Konzerns.
8/30/2021- International
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