Reportage

      Eine Wald-Erkundung mit bösen Überraschungen

      Nirgends sieht man den Klimawandel in Österreich so stark wie in den Wäldern, meint der Chef der Österreichischen Bundesforste. Journalistin Irmgard Kischko war mit ihm auf Lokalaugenschein.

      7/17/2021
      • Umwelt
      • Österreich
      Eine Wald-Erkundung mit bösen Überraschungen

      Dunkle Wolken hängen bedecken den Himmel über dem Waldviertel. Es wird wohl bald zu regnen beginnen. Wie so oft in diesem Frühjahr. Sattes Grün, ein prachtvoller Wald, alles sprießt und gedeiht. Der erste Eindruck, als ich mich mit Rudolf Freidhager, der Chef der Österreichischen Bundesforste (ÖBf) zu einer kleinen Wanderung durch den niederösterreichischen Wald nahe Droß bei Krems aufmache, ist überwältigend: ein Wald, wie im Bilderbuch. „Für mich als Waldbauer ist das ein Traum“, sagt Freidhager. 250 mm Regen hat er heuer in der Ostregion Österreichs gemessen. Das sei in Ordnung. Aber: Eine Schwalbe mache noch keinen Sommer. Sprich: Ein verregneter, kühler Frühling ändere nichts am langfristigen Trend der Erderwärmung. Wir müssen auch gar nicht lange suchen, einfach nur ein paar Hundert Meter weiterwandern – und das wahre Ausmaß der Katastrophe der trockenen, heißen Sommer der vergangenen Jahre zeigt sich uns in voller Dramatik.

      Jetzt abonnieren
      Logo Oekoreich

      Werde Mitglied bei oekoreich+ und erhalte Zugang zu unseren Top-Stories.

      Mehr erfahren

      oekoreich möchte ein bestmögliches Onlineangebot bieten. Hierfür werden Cookies gespeichert. Weil uns Transparenz wichtig ist können Cookies und die damit verbundenen Funktionalitäten, die nicht für die Grundfunktion von oekoreich notwendig sind, einzeln erlaubt oder verboten werden.
      Details dazu findest du in unserer Datenschutzerklärung. Dort kannst du deine Auswahl auch jederzeit ändern.