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Aufgedeckt: Wenige Wochen alte Kälber aus Österreich im Ausland getötet

Der VGT hat einmal mehr den ganzen Irrsinn eine verrückten Systems aufgezeigt.

8/27/2023
  • Ernährung
  • Österreich
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Aufgedeckt: Wenige Wochen alte Kälber aus Österreich im Ausland getötet
VGT.at

Seit Jahren machen Organisationen darauf aufmerksam, ebenso lange schon wird auf politischer Ebene verhandelt – und doch geht nicht genug weiter. Das zeigt auch der nun vom VGT aufgedeckte Fall von Kälbern aus Österreich, die zum Sterben lebendig ins Ausland transportiert wurden. Sie waren nur wenige Wochen alt und wurden von Tirol aus über lange Strecken bis zu einer Tötungsstation in Italien gebracht.

nullVGT.at
Ein armes Kalb im Mastbetrieb in Italien
Für andere Tiere aus Salzburg im gleichen Alter ist Italien nur eine Zwischenstation. Sie werden dort gemästet und nach einiger Zeit weitertransportiert. Andere Transporte führen Kälber aus Österreich nach Holland, wo sie gemästet und dann geschlachtet werden, oder sogar bis nach Spanien, wo sie nach einem Aufenthalt auf Schiffe verladen und nach Nordafrika gebracht werden. Wo sie ebenfalls einen traurigen und grausamen Tod sterben.
nullVGT.at
Für viele der Tiere ist Italien nur ein Zwischenstopp auf einer langen Reise des Leids
Das neue Foto- und Videomaterial des VGT zeigt die ganzen Abgründe eines Systems auf, das auf Ausbeutung basiert. Während die Jungtiere ins Ausland verkauft werden, wird massenhaft Kalbfleisch für traditionelle österreichische „Spezialitäten“ wie das Wiener Schnitzel aus Holland und anderen Ländern importiert. Der Konsument ist dagegen machtlos, erfährt er doch in der Regel nicht mal woher das Fleisch für sein Schnitzel stammt.

Bei den "Österreichischen Konsumdialogen: Lebensmittel", die von 28. bis 30. September 2023 in Steyr in Oberösterreich stattfinden, wird das Thema Tiertransporte auch eine große Rolle spielen. Eine eigene Diskussion mit Experten und Vertreter*innen der Branche werden daran teilnehmen und sich auch den Fragen der Mitwirkenden stellen:

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Der Eintritt zur Diskussion ist frei, alle Interessierten sind herzlich willkommen


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