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10 Tipps zum Sparen von Heizkosten in Mietwohnungen

Die kalte Jahreszeit hat begonnen und somit auch der Startschuss für die Heizperiode.

12/17/2023
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10 Tipps zum Sparen von Heizkosten in Mietwohnungen

Die kalte Jahreszeit hat begonnen und somit auch der Startschuss für die Heizperiode. Dabei denkt man nicht selten, eher mit Schreck, an die vergangenen Nachzahlungen der Strom- und Gasanbieterinnen. Es gibt für Eigenheimbesitzerinnen bereits viele Förderungen von Bund und Land zum Tausch ihrer Heizsysteme. Aber besonders Mieterinnen können wenig bis garnicht bestimmen, wie sie ihre Wohnungen beheizen wollen.  Daher haben wir ein paar gute Tipps zusammengefasst, die dabei helfen sollen, die Heizkosten zu reduzieren:

Tipp #1 Geringere Raumtemperatur

Es gibt die bekannte Faustregel, dass jeder Grad weniger im Zimmer etwa 6% der Heizkosten senkt. Dabei soll aber auch klar gesagt sein, dass die Wohlfühltemperatur von allen Menschen sehr individuell ist. Wichtig ist dabei zu erwähnen ist, dass eine Raumtemperatur unter 15 Grad Celcius die Schimmelgefahr vergrößert. 

Tipp #2 Fenster abdichten

Viel Wärme kann durch undichte Fenster verloren gehen. Besonders bei Mietwohnungen haben wir wenig Einfluss auf die Fenster und können oft nur hoffen, dass die Vermieterinnen die Fenster am Haus instand halten. Dennoch kann man beispielsweise mit einem Dichtungsband, das man bei einem Baumarkt erhält, den Luftzug stoppen. Auch alte Handtücher oder andere Textilien kann man auf das Fensterbrett legen, sodass weniger kalte Luft in die Wohnräume eindringt.

Tipp #3 Vorhänge und Jalousien

In der Nacht empfehlen wir, dass sämtliche Jalousien, Rollos und Vorhänge heruntergelassen bzw. geschlossen werden. Untertags, besonders an sonnigen Wintertagen, kann man die Sonne in die Wohnung lassen um auch so noch zusätzliche Wärme zu gewinnen.

Tipp #4 Stoßlüften

Zum Thema Schimmel gibt es von uns den präventiven Hinweis auf das Stoßlüften. Im Idealfall öffnet man einmal Morgens und einmal Abends alle Fenster und Türen und lässt für etwa 5 bis 10 Minuten die frische Luft zirkulieren. 

Tipp #5 Türen schließen

Nach dem Stoßlüften sollte man wieder alle Türen in der Wohnung schließen. Je kleiner der Raum ist, desto weniger muss der Heizkörper arbeiten um die eingestellte Wunschtemperatur zu erreichen. Besonders wenn man selten genutzte Räume, wie beispielsweise das Vorzimmer, kaum bis garnicht beheizt, ist es wichtig, dass die Türen, außer beim Stoßlüften, geschlossen bleiben. Auch hier steigt sonst wieder die Schimmelgefahr, da die Wärme der geheizten Räume in die kühlen Räume eindringt und somit eine Feuchtigkeit entsteht.

Tipp #6 Heizkörper entlüften

Die regelmäßige Wartung und Entlüftung ist essentiell für einen geringeren Energieverbrauch. Wenn man bemerkt, dass die Heizung gluckernde Geräusche von sich gibt oder nicht gleichmäßig erwärmt wird, ist es ein Hinweis darauf, dass die Heizung entlüftet gehört. Dies kann man entweder von einer Fachperson machen lassen oder es selbst erledigen. Hierfür gibt es auf YouTube viele Anleitungen.

Tipp #7 Heizkörper frei lassen

Ein Heizkörper ist für die wenigsten Menschen ein hübsches Wohnaccessoire, dennoch empfehlen wir, dass man den Heizkörper nicht durch Möbel oder Vorhänge versteckt. Die Wärme hat nicht die Möglichkeit den Raum schnell und effektiv zu beheizen und benötigt somit mehr Energie und Zeit, was sich dann auch in den Heizkosten widerspiegelt. 

Tipp #8 Heizkörper reinigen

Tatsächlich wirkt eine leichte Staubschicht recht unscheinbar, dennoch kann sie die Heizkosten steigern. Daher empfehlen wir, dass die Heizkörper regelmäßig geputzt werden sollten um die Kosten zu reduzieren. 

Tipp #9 Thermostat richtig einstellen

Die Thermostate an den Heizkörpern zeigen euch, wie warm es werden soll - jedoch ist dabei wichtig zu erwähnen, dass der Heizkörper nicht schneller heizt, wenn man ihn auf die höchste Stufe (meistens Stufe 5) dreht. Das Wasser strömt nämlich immer mit der gleichen Temperatur durch - mit der höchsten Stufe wird letztendlich nur länger, aber nicht wärmer, geheizt. 

Tipp #10 Bei Abwesenheit weniger heizen

Wenn man untertags nicht Zuhause ist, empfehlen wir das Thermostat auf eine geringere Stufe zu drehen. Jedoch nicht komplett ausschalten, da damit die Wohnung schneller auskühlt. Um dann wieder die gewünschte Wohlfühltemperatur zu erreichen, müsste man die kalte Wohnung wieder neu aufheizen - und das kommt weitaus teurer.

Wir hoffen, dass wir mit diesen 10 Tipps weiterhelfen konnten und hoffen, dass somit böse Überraschungen bei der nächsten Abrechnung erspart bleiben.


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