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      „Völkermord“: Massengräber nach russischem Abzug in Vorort von Kiew entdeckt

      Die Weltgemeinschaft blickt entsetzt in die kleine ukrainische Stadt Butscha, die rund 25 Kilometer nordwestlich von der Hauptstadt Kiew entfernt liegt.

      4/3/2022
      • International
      „Völkermord“: Massengräber nach russischem Abzug in Vorort von Kiew entdeckt
      Associated Press

      Die Weltgemeinschaft blickt entsetzt in die kleine ukrainische Stadt Butscha, die rund 25 Kilometer nordwestlich von der Hauptstadt Kiew entfernt liegt. Vor dem Krieg hatten dort etwa 27.000 Menschen gelebt, inzwischen dürfte es nur noch ein Bruchteil sein. Die russische Armee hat sich in den letzten Tagen aus Vororten von Kiew zurückgezogen, nun werden Gräueltaten ersichtlich, so die ukrainischen Behörden. Journalisten berichten von offenen Massengräbern und unzähligen Leichen auf den Straßen.

      Mindestens 300 Menschen wurden mittlerweile beerdigt, doch damit sind noch nicht alle Menschen geborgen. Laut Auskunft der ukrainischen Führung seien Menschen mit gefesselten Händen ermordet worden, die Regierung spricht von einem „Völkermord“. Die deutsche Bundesregierung überlegt nun einen Stopp der Gaslieferungen aus Russland sowie weitere Waffenlieferungen, auch die Europäische Union wird sich angesichts der Berichte über neue Sanktionen beraten.


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