Artikel

Gesund und schmackhaft: Brokkoli als Ganzes verarbeiten

Diesmal dürfen wir am #lesswastewednesday über den polarisierenden Brokkoli sprechen und wie man bei seiner Zubereitung weniger Essen verschwenden kann.

1/3/2024
  • Gesundheit
  • Ernährung
Gesund und schmackhaft: Brokkoli als Ganzes verarbeiten

Diesmal dürfen wir am #lesswastewednesday über den polarisierenden Brokkoli sprechen und wie man bei seiner Zubereitung weniger Essen verschwenden kann. Manche Leute lieben Brokkoli, manche haben eher eine Art „Kindheitstrauma“ und meiden ihn daher. Das grüne Gemüse findet sich allerdings in den meisten nationalen Küchen wieder - und das zurecht. Brokkoli ist voll mit Vitaminen, Eisen und Kalzium - zudem sagt man ihm eine antioxidante Wirkung nach. Doch wussten Sie, dass man auch den Strunk mitessen kann?

Die meisten Menschen verspeisen gerne den „buschigen“ Teil und schmeißen den Strunk in den Biomüll - dabei ist dieser sogar eine richtige Delikatesse. Wenn man die hölzernen Teile vor dem Zubereiten wegschneidet, kann man ihn kochen, braten oder sogar roh genießen. Der innere Teil des Strunks ist sehr zart und deutlich weniger intensiv im Geschmack wie die Röschen. Insbesondere beim Verzehr des rohen Brokkoli ist es jedoch sehr wichtig, dass man darauf achtet, dass er aus biologischen Anbau - und somit frei von Pestiziden - ist.

Wir möchten Ihnen daher diesmal gerne ein simples Rezept vorschlagen, bei dem Sie den gesamten Brokkoli nutzen: 

Brokkoli-Mozzarella Laibchen mit Brokkoli-Karotten-Salat

Für die Laibchen:

  • 1 Bio Brokkoli
  • 3 EL Semmelbrösel
  • 2 EL Parmesan
  • 1 Mozzarella 
  • 1 Brise Salz


Für den Salat: 

  • 1 Brokkolistrunk
  • 2 Bio Karotten
  • Bio Blattsalat nach Ihrer Wahl
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 EL Apfelessig
  • 1 EL Bio Honig 


Zubereitung:

Sie bringen leicht gesalzenes Wasser in einem mittelgroßen Topf zum Kochen. Achten Sie bei Ihrer Topfwahl darauf, dass der Topf groß genug ist, um den gesamten Brokkoli, mit dem Röschen-Teil nach unten, zu umfassen, aber nicht zu groß , sodass der Brokkoli umfällt. Der Brokkoli kommt nun, kopfüber, also mit den Röschen ins kochende Wasser - der Strunk jedoch bleibt in der Luft. 

Während unser Brokkoli nun gekocht wird, können Sie den Salat und die Karotten waschen. Den Salat geben Sie anschließend in eine Schüssel und reiben die Karotten ebenfalls rein. Bei Bio-Karotten können Sie übrigens die Schale ohne jegliche Bedenken mitessen. Es sollte nun auch noch Zeit sein, um den Mozzarella in kleine Würfel zu schneiden.

Nach etwa 15 Minuten ist der Brokkoli im kochenden Wasser gar und bereit zur weiteren Zubereitung. Nachdem Sie ihn aus dem Topf genommen haben, werden die Röschen wie von selbst vom Strunk fallen - ansonsten helfen Sie einfach mit einem Messer nach. Achtung - den Strunk legen Sie einstweilen auf die Seite.

Die gekochen Brokkoliröschen kommen nun in ein frisches Baumwolltuch (sauberes Geschirrtuch) und werden nun mit Druck entwässert - wir empfehlen dies über der Spüle zu machen. Sie wringen den Brokkoli so lange im Tuch aus bis kein neues Wasser mehr austritt. Die grüne, weiche Masse geben sie in eine Schüssel und kneten nun die Semmelbrösel, Parmesan und die Brise Salz hinein. Es sollte eine festere, formbare Masse entstehen. Ist dies nicht der Fall, können Sie mit mehr Semmelbrösel nachhelfen.

Nun formen Sie die Brokkolimasse in etwa 4 gleich große Laibchen. Danach machen Sie mittig noch eine kleine Mulde, in die Sie die Mozzarellawürfel geben, und schließen das grüne Laibchen wieder, sodass kein Mozzarella austritt. Nun wird eine Pfanne mit Öl erhitzt und die Brokkolilaibchen werden von beiden Seiten knusprig angebraten.

Um auch den Salat fertig zu machen, widmen Sie sich nun dem Strunk, schneiden die hölzernen Teile weg und raspeln ihn, genauso wie die Karotten, in den Salat. Den Essig, das Öl und den Honig schmecken Sie noch mit etwas Salz und Pfeffer ab. 

Wir empfehlen die Brokkoli-Mozzarella Laibchen warm zu verzehren - den Salat eher kühl.


In eigener Sache: Wir arbeiten unabhängig von Parteien und Konzernen. Um unseren Fortbestand zu sichern, sind wir auf Abonnent*innen angewiesen. Bitte schließen Sie jetzt ein Abo ab und ermöglichen Sie damit unsere Berichterstattung. Danke!

Jetzt abonnieren
Logo Oekoreich

Werde Mitglied bei oekoreich+ und erhalte Zugang zu unseren Top-Stories und exklusive Einblicke.

Mehr erfahren

Jetzt weiterlesen

oekoreich möchte ein bestmögliches Onlineangebot bieten. Hierfür werden Cookies gespeichert. Weil uns Transparenz wichtig ist können Cookies und die damit verbundenen Funktionalitäten, die nicht für die Grundfunktion von oekoreich notwendig sind, einzeln erlaubt oder verboten werden.
Details dazu findest du in unserer Datenschutzerklärung. Dort kannst du deine Auswahl auch jederzeit ändern.