Bio, Tierwohl, Abnehmer, Vermarktung, Förderungen: All diese Faktoren fließen in die Kalkulation der Milchproduzenten ein. Kann man sich die muttergebundene Kälberhaltung denn leisten, ist dabei nicht die einzige Frage. Es stellt sich auch die Frage, ob und wie es sich überhaupt rechnet.
Die Frage der Haltung ist untrennbar verbunden mit der Art des Wirtschaftens, und der Frage, was gefördert wird. Nehmen wir als Ausgangspunkt den Milchbauernhof, auf dem ich immer Urlaub mache – vier Ferienwohnungen sind dort ein Nebenverdienst, Haupterwerbsquelle war die Landwirtschaft. Bis der alte Bauer mit 80 aufhören musste. Seine Frau war auch schon über 80, und die Tochter kann den Hof allein nicht führen.
Bauer kritisiert: „So wird Lebensmittel-Dumping auf Kosten der Natur gefördert“
Mehr Tierwohl & Naturschutz verlangen die Menschen - doch das kostet, auch in der Produktion. Was verdienen Bäuer*innen eigentlich daran und ist das Mehr für sie leistbar? Ein Bericht von Paul Lohberger.
8/19/2021- Österreich
- Tiere
- Landwirtschaft

Werde Mitglied bei oekoreich+ und erhalte Zugang zu unseren Top-Stories.
Jetzt weiterlesen
Aktuell
- Reportage

Aufreger: Minister will „Pestizide“ verbieten – das Wort, nicht die Umweltgifte
oekoreich Recherche
Das Wort "Pestizide" soll aus dem offiziellen Sprachgebrauch des Ministeriums verschwinden. Was steckt dahinter?
weiterlesen - Artikel

13 Lebensmittel, die man nicht in den Kühlschrank geben sollte
oekoreich Recherche
Wer weiß, welche Produkte besser draußen bleiben, spart nicht nur Energie, sondern genießt auch bessere Qualität auf dem Teller.
weiterlesen - Reportage

Alarm im Kleiderschrank: Neuer Test zeigt Belastung von Winterjacken
oekoreich Recherche
Der jüngste Greenpeace-Test von Winterjacken der „Iconic Puffer“-Linie der Bekleidungskette C&A hat hohe PFAS-Konzentrationen in neun von elf Modellen nachgewiesen
weiterlesen