Nach den vielen Dokumentationen, Büchern und Studien, die zu dem Thema inzwischen veröffentlicht wurden, könnte man doch annehmen, dass mittlerweile in Diskussionen außer Frage gestellt wird, wie schädlich der industrialisierte Anbau von Palmöl für Menschen, Tiere und Natur ist. Doch die Werbemaschinerie der großen Nahrungsmittel- und Handelskonzerne lässt sich davon nicht beeindrucken und verbreitet weiter ihre Mär vom „nachhaltigen“ Palmöl. Und verwässert damit gezielt die Kritik daran.
Wichtigster Baustein bei dieser Erzählung ist das „zertifizierte“ Palmöl. Damit wird von den Konzernen suggeriert, dass es zwar grundsätzlich schon richtig sei, was die vielen Expert*innen immer wieder nachweisen, dass nämlich der massenhafte Anbau von Palmöl hochproblematisch ist. Das würde jedoch nicht auf jene Art und Weise zutreffen, wie sie von dem jeweiligen Unternehmen praktiziert würde, das immerhin Mitglied in einem anerkannten Zertifikatsprogramm sei. Hier wäre nämlich alles grundsätzlich anders.
Zertifizierte Zerstörung: Wieso Gütesiegel-Palmöl reines Greenwashing ist
Das RSPO-Gütesiegel wird immer dann gezückt, wenn Konzerne den Eindruck erwecken wollen, dass das von ihnen verwendete Palmöl nicht so schädlich sei. Doch was steckt wirklich dahinter? Eine oekoreich-Exklusivreportage.
8/8/2021- Umwelt
- International
- Ernährung

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