Reportage

      ZARA offengelegt: Wegwerfmode aus Zwangsarbeit, die unsere Umwelt verpestet

      Kein Textilkonzern macht soviel Umsatz wie ZARA - doch sein Geschäftsmodell, die "Fast Fashion", basiert auf Ausbeutung & Zerstörung. Das exklusive Dossier.

      11/23/2021
      • International
      • Umwelt
      • Österreich
      ZARA offengelegt: Wegwerfmode aus Zwangsarbeit, die unsere Umwelt verpestet

      Knapp 900 Euro pro Kopf, so viel Geld setzen laut statistischem Durchschnitt die Textilriesen der Welt dieses Jahr alleine in Österreich um. Das entspricht einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch von rund 57 Kleidungsstücken pro Jahr. Denn viele von uns kaufen Kleidungstücke heute nicht mehr nur weil wir sie wirklich brauchen, sondern auch nur zum Spaß. Mit Kleidung lässt sich also richtig viel Geld verdienen, aber der Markt ist auch heiß umstritten und wird von nur ein paar wenigen Textilkonzernen weltweit dominiert.

      Der globale Player Nummer Eins in diesem Wettkampf um die Gunst der Konsument*innen ist der spanische Textilriese ZARA. Der Konzern hat die „Fast Fashion“ schließlich erfunden und macht damit richtig viel Geld. Doch leider landen die Gewinne vorwiegend in den Taschen des Konzerngründers und nicht bei den Näher*innen, die die Kleidung produzieren. Um dieses Ungleichgewicht und um unzählige weitere Missstände, die mit dem Geschäftsmodell von ZARA verbunden sind, geht es in diesem Dossier.

      Denn wenn es nach den Umsätzen geht, dann sind es weltweit nur drei Konzerne, die bis zu vier Mal so viel umsetzen, wie alle anderen führenden Textilkonzerne zusammen. Es handelt sich dabei um Inditex, H&M und Fast Retailing. Hinter Inditex versteckt sie sich, die auch laut Google-Daten beliebteste Modemarke der Welt: ZARA. Exklusiv für oekoreich legt die Initiative für ein Lieferkettengesetz nun die Hintergründe zum Textilriesen offen. Und liefert damit das perfekte Beispiel, um aufzuzeigen, was in diesem Bereich alles falsch läuft.

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