„Wird gebaut, wird besetzt“: So fasst Werner Schandl von der Bürgerinnen-Initiative „Hirschstetten Retten“ den Plan für die nahe Zukunft zusammen. Er ist einer von vielen Protestierenden gegen das geplante Straßen-Großbauprojekt zu dem der Lobautunnel - inklusive der mitgemeinten Lobauautobahn-, die S1-Spange und die Stadtstraße Aspern gehören. An der Anschlussstelle Hirschstetten, wo ebendiese Stadtstraße beginnen soll, haben sie sich am Bauzaun gekettet. Angesichts von Klimawandel und Starkregenereignissen in ganz Europa ist es für ihn und seine Mitstreitenden nicht nachvollziehbar, dass mehrere Hunderttausend Quadratmeter Ackerland für den Straßenverkehr versiegelt werden sollen.
„Wird gebaut, wird besetzt“: Die Causa Lobautunnel und ihre Zukunft
20 Jahre Ringen um den Lobautunnel zwischen Wirtschaft und Umwelt. Der Gewinner: Man weiß es nicht. Zurzeit steht das Mammutprojekt des heimischen Straßenbaus jedenfalls still.
9/1/2021- Klima
- Umwelt
- Österreich

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