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„Ganzer Fluss tot“: Behörden setzen 200.000 Euro Kopfgeld aus

Es ist eine Umweltkatastrophe von gigantischem Ausmaß und sie wird uns wohl noch länger beschäftigen.

8/14/2022
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„Ganzer Fluss tot“: Behörden setzen 200.000 Euro Kopfgeld aus
DPA

Es ist eine Umweltkatastrophe von gigantischem Ausmaß und sie wird uns wohl noch länger beschäftigen. Die Rede ist von dem massenhaften Fischsterben in der Oder, die durch Polen und Deutschland fließt und vermutlich auf polnischem Staatsgebiet verschmutzt wurde. Die polnische Regierung vermutet, dass die illegale Einleitung von chemischen Abfällen das Fischsterben verursacht hat, es wurden hohe Konzentrationen von Quecksilber festgestellt.

Erste Konsequenzen wurden bereits gezogen, der Leiter der Wasserbehörde wurde entlassen. Zudem haben die polnischen Behörden nun ein Kopfgeld in Höhe von über 200.000 Euro ausgesetzt für Hinweise, die zur Ergreifung der Verantwortlichen führen. Nach wie vor wird vor Kontakt mit dem Wasser gewarnt, von weitreichenden Folgen für die Natur ist die Rede. In Deutschland spricht man von einer drohenden „Giftwelle“, der Fluss sei "tot", auf einer Länge von über 500 Kilometern, so Expert*innen.


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