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      Erschreckend: Bereits über 10.000 Rinder in Hitzewelle gestorben

      Eine historische Hitzewelle überzieht derzeit die USA, besonders betroffen ist der Bundesstaat Kansas.

      6/17/2022
      • Tiere
      • International
      • Landwirtschaft
      Erschreckend: Bereits über 10.000 Rinder in Hitzewelle gestorben

      Eine historische Hitzewelle überzieht derzeit die USA, besonders betroffen ist unter anderem der Bundesstaat Kansas. Bei Temperaturen von über 40 Grad leiden nicht nur die Menschen, die sich aber mitunter in gekühlte Räumlichkeiten zurückziehen können, sondern vor allem auch die Tiere. Insbesondere landwirtschaftlich genutzte Tiere sind die Hauptleidtragenden, denn sie können sich in der unnatürlichen Umgebung nicht vor der Hitze schützen. Das zeigt sich etwa in der Rinderhaltung, mit den sogenannten "Feedlots", mit tausenden Tieren auf engstem Raum.

      Im Netz kursiert derzeit ein Video, das die erschreckenden Folgen der aktuellen Hitzewelle auf die Tiere in dieser Form der Landwirtschaft zeigt. Wie von mehreren Medien mittlerweile bestätigt, darunter das renommierte Wall Street Journal, ist das Videomaterial authentisch. Es zeigt tausende Kadaver von Rindern, die in Kansas in den letzten Tagen den Hitzetod gestorben sind. Der Bezirk Haskell County ist die Region in Kansas mit der größten Rinderproduktion, von dort sollen auch die Aufnahmen stammen, die für weltweites Aufsehen sorgen.

      Das fatale Zusammenspiel von extrem hoher Temperatur und einer auf nur 24 Prozent gesunkenen Luftfeuchtigkeit, dazu noch eine selten gesehene Dürre mit fehlendem Niederschlag seit hunderten Tagen ergibt eine Mischung, die es den Landwirten unmöglich machen, große Herden unmittelbar entsprechend zu versorgen. Für viele Menschen ist das ein weiterer Beweis dafür, dass das System Massentierhaltung nicht nur widernatürlich, sondern auch extrem anfällig für den menschgemachten Klimawandel ist.


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