Die Regiothek wurde für die Zukunft entwickelt. Leider ist dein Browser veraltet und unterstützt möglicherweise einige Techniken nicht mehr. Daher kann es zu Anzeigeproblemen kommen.

Du kannst z.B. Browse Happy besuchen um einen aktuellen Browser herunterzuladen.

Artikel

Neue Studie: Österreich importiert jährlich 740 Millionen Kilo Soja als Tierfutter

Eine neue Studie zeigt, dass noch mehr Soja nach Österreich als Tierfutter importiert wird als bislang angenommen. Für seine Erzeugung wird eine Fläche im Ausmaß des Landes Vorarlberg benötigt.

5/28/2021
  • International
  • Landwirtschaft
Neue Studie: Österreich importiert jährlich 740 Millionen Kilo Soja als Tierfutter

Eine neue Studie der Universität für Bodenkultur und des Forschungsinstituts für biologischen Landbau heizt die Debatte um den österreichischen Ausstieg aus Soja-Importen erneut an. Demnach werden über 740 Millionen Kilo Soja, der Großteil davon gentechnisch verändert, jährlich als Tierfutter nach Österreich importiert.
 
Damit ist die Menge der Soja-Importe noch weitaus höher als bislang angenommen. Eine Fläche im Ausmaß von mehr als 285.000 Hektar Land werden für den Anbau allein dieses Soja jedes Jahr benötigt. Das entspricht mehr als der gesamten Landesfläche von Vorarlberg. Österreichische Hauptbezugsländer sind Brasilien, Argentinien und die USA.
 
Anbau von Soja in Österreich ohne Gentechnik
 
Über 214 Millionen Kilo Soja können mittlerweile in Österreich selbst erzeugt werden, der Anbau hat eine lange Tradition. Das bei uns angebaute und ausschließlich gentechnikfreie sowie vielfach biologische Soja, wird zu mehr als 50 Prozent in der Nahrungsmittelproduktion verwendet, der Rest ebenfalls als Eiweiß-Futtermittel eingesetzt.
 
Von der gesamten weltweiten Soja-Ernte werden hingegen rund 77 Prozent an Tiere verfüttert. Rund zwei Drittel der Soja-Importe werden in der heimischen Schweinemast verwendet, auch im AMA-Gütesiegel darf das genmanipulierte Soja aus dem Regenwald noch eingesetzt werden. Dies soll nun nach Plänen der Regierung bald geändert werden.


In eigener Sache: Wir arbeiten unabhängig von Parteien und Konzernen. Um unseren Fortbestand zu sichern, sind wir auf Abonnent*innen angewiesen. Bitte schließen Sie jetzt ein Abo ab und ermöglichen Sie damit unsere Berichterstattung. Danke!

Jetzt abonnieren
Logo Oekoreich

Werde Mitglied bei oekoreich+ und erhalte Zugang zu unseren Top-Stories und exklusive Einblicke.

Mehr erfahren

Jetzt weiterlesen

oekoreich möchte ein bestmögliches Onlineangebot bieten. Hierfür werden Cookies gespeichert. Weil uns Transparenz wichtig ist können Cookies und die damit verbundenen Funktionalitäten, die nicht für die Grundfunktion von oekoreich notwendig sind, einzeln erlaubt oder verboten werden.
Details dazu findest du in unserer Datenschutzerklärung. Dort kannst du deine Auswahl auch jederzeit ändern.