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      „Es darf keine öffentlichen Gelder mehr für Ställe geben, die kein Tierwohl ermöglichen“

      Die Wissenschaftler Werner Zollitsch & Leopold Kirner geben Einblick über den aktuellen Stand und ein Zukunftsbild einer artgerechten Tierhaltung in der Landwirtschaft.

      9/13/2021
      • Landwirtschaft
      • Tiere
      • Österreich
      „Es darf keine öffentlichen Gelder mehr für Ställe geben, die kein Tierwohl ermöglichen“

      Über grüne Wiesen laufende Schweine, die sich gemeinsam im Dreck suhlen und spielen. Daneben freilaufende Hühner und Kühe, die über ihren Holzzaun hinweg das Spektakel betrachten. Die Schafe blöken im Hintergrund. Vertraute Bilder, die die meisten nur aus Kinderbüchern kennen. Die Realität der Tierhaltung in landwirtschaftlichen Betrieben ist allerdings eine andere und Handlungsbedarf wird von allen Seiten laut. Der Platz pro Mastschwein beträgt 0,7 m2. Sie stehen auf einen Vollspaltenboden, durch den sie den eigenen Mist nach unten treten. Männliche Ferkel werden ohne Betäubung kastriert.

      Um Kannibalismus vorzubeugen wird der Schwanz kupiert. Heu als Beschäftigung oder das Zusammentreffen von Artgenossen unterschiedlichen Alters sind in der Realität nicht vorgesehen. Der Weg zu einer Landwirtschaft, in der das Tierwohl dominiert scheint unausweichlich. Dennoch erfolgt die Umsetzung nur schleppend. Die beiden Wissenschaftler Werner Zollitsch und Leopold Kirner geben im Doppelinterview Einblick in die österreichische Landwirtschaft und wie wir uns vom Status Quo wegentwickeln können.

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