Meinung

      Das Elend der Tiere in der Landwirtschaft wird zum großen Wahlkampf-Thema

      Die Parteien beginnen den Tierschutz in der Landwirtschaft für sich zu entdecken - und werden zur Kämpfern gegen die Massentierhaltung. Schöne Worte oder echte Zeitenwende? Ein Kommentar von Sebastian Bohrn Mena

      7/12/2021
      • Tiere
      • Deutschland
      • Landwirtschaft
      • Österreich
      Das Elend der Tiere in der Landwirtschaft wird zum großen Wahlkampf-Thema

      Über Jahrzehnte war der Tierschutz höchstens ein politisches „Nischenthema“, zumindest haben es die Entscheidungsträger in fast allen politischen Parteien als solches behandelt. Wer früher für ein Ende von Vollspaltenböden, Kükentöten und Tiertransporte eintrat, um nur ein paar drängende Fragen zu benennen, wurde im besten Fall als „unwissend“ oder „Träumer“, im schlimmsten Fall aber gar als „Feind der Bauern“ gebrandmarkt.
       
      Die Handelskonzerne hingegen erkannten früh das Potenzial im Unmut der Bevölkerung und entwickelten allerlei Werbe-Strategien, um an ihr Geld zu kommen. „Jeder Kassenbon ist ein Stimmzettel“ tönte es plötzlich im ganzen Land, man könne sich doch im Supermarkt für mehr Tierwohl entscheiden, wenn es einem ein so großes Anliegen sei. Dass das nicht nur unsinnig, sondern auch hochgradig ungerecht ist, wurde nicht diskutiert.

      Jetzt abonnieren
      Logo Oekoreich

      Werde Mitglied bei oekoreich+ und erhalte Zugang zu unseren Top-Stories.

      Mehr erfahren

      oekoreich möchte ein bestmögliches Onlineangebot bieten. Hierfür werden Cookies gespeichert. Weil uns Transparenz wichtig ist können Cookies und die damit verbundenen Funktionalitäten, die nicht für die Grundfunktion von oekoreich notwendig sind, einzeln erlaubt oder verboten werden.
      Details dazu findest du in unserer Datenschutzerklärung. Dort kannst du deine Auswahl auch jederzeit ändern.