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Behördliche Warnung: Salmonellen in Säuglingsnahrung

Diese aktuelle Meldung sorgt für große Aufregung bei vielen Eltern.

4/2/2022
  • Ernährung
  • International
  • Gesundheit
Behördliche Warnung: Salmonellen in Säuglingsnahrung

Diese aktuelle Meldung sorgt für große Aufregung bei vielen Eltern. Wie die US-amerikanische Behörde für Lebensmittel und Arzneimittel (FDA) kürzlich mitteilte, wurden in Produkten der Firma „ABBOTT NUTRITION“ nun Salmonellen nachgewiesen. Konkret sind die Marken „Similac“, „Alimentum“ und „EleCare“ betroffen, die Behörde warnt davor Produkte zu konsumieren, die folgende Merkmale aufweisen:

  • die ersten beiden Ziffern der Chargennummer mit 22 bis 37 beginnen und
  • die Angaben K8, SH oder Z2 enthalten sind und
  • ein Mindesthaltbarkeitsdatum ab dem 01. April 2022 angegeben ist


Das deutsche Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit informiert über die möglichen Auswirkungen der Kontamination:

"Salmonellen und Cronobacter sakazakii können bei Säuglingen Krankheiten verursachen, wenn sie in Säuglingsnahrung in Pulverform enthalten sind. Obwohl Cronobacter sakazakii und Salmonellen in Säuglingsanfangsnahrung in Pulverform nicht wachsen können, können sie über einen langen Zeitraum überleben und stellen daher nach der Flüssigkeitszugabe ein potenzielles Risiko dar, wenn das Produkt bei der Zubereitung nicht ausreichend erhitzt wird. Eine Kontamination von Säuglingsnahrungspulver mit Cronobacter sakazakii und Salmonellen kann bei Säuglingen zu schweren Erkrankungen wie Durchfall (manchmal blutig), Fieber, Sepsis oder Meningitis führen, die schwerwiegende neurologische Probleme und Entwicklungsstörungen hervorrufen und in seltenen Fällen tödlich sein können. Sepsis und Meningitis können sich durch schlechte Nahrungsaufnahme, Reizbarkeit, Temperaturschwankungen, Gelbsucht (gelbe Haut und Weiß der Augen) und abnormale Atmung und Bewegungen bemerkbar machen. Unter den Säuglingen sind Neugeborene (<28 Tage), insbesondere Frühgeborene, Säuglinge mit niedrigem Geburtsgewicht oder immungeschwächte Säuglinge, am stärksten gefährdet, sich zu infizieren."


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